• erstellt 18.01.2018
  • aktualisiert 05.04.2018

Weltgebetstag der Frauen

Surinam, das kleinste Land Südamerikas ist nur halb so groß wie Deutschland und vereint afrikanische und niederländische, kreolische und indische, chinesische und javanische Einflüsse. Der Weltgebetstag am 2. März 2018 bietet Gelegenheit, Surinam und seine Bevölkerung näher kennenzulernen. „Gottes Schöpfung ist sehr gut!“ heißt die Liturgie surinamischer Christinnen, zu der Frauen in über 100 Ländern weltweit Gottesdienste vorbereiten.

Surinam liegt im Nordosten Südamerikas. Dank seines subtropischen Klimas ist eine vielfältige Flora und Fauna entstanden. Rund 90 Prozent Surinams bestehen aus tiefem, teils noch vollkommen unberührtem Regenwald.

Der Großteil der 540.000 Einwohner/innen lebt in Küstennähe, die meisten von ihnen in der Hauptstadt Paramaribo. Die Vielfalt Surinams findet sich auch im Gottesdienst zum Weltgebetstag 2018: Frauen unterschiedlicher Ethnien erzählen aus ihrem Alltag. In Surinam, wohin Missionare einst den christlichen Glauben brachten, ist heute fast die Hälfte der Bevölkerung christlich. An der Liturgie zum Weltgebetstag haben Vertreterinnen aus fünf christlichen Konfessionen mitgewirkt. 

Doch das traditionell harmonische Zusammenleben in Surinam ist zunehmend gefährdet. Das einst gut ausgebaute Sozialsystem ist mittlerweile kaum noch finanzierbar. In Gebet und Handeln verbunden mit Surinams Frauen sind am 2. März 2018 hunderttausende Gottesdienstbesucher/innen in ganz Deutschland. Mit Kollekten und Spenden zum Weltgebetstag 2018 fördert das deutsche Weltgebetstagskomitee das Engagement seiner weltweiten Projektpartnerinnen.
Lisa Schürmann, WGT der Frauen – Deutsches Komitee e.V.

 

Weltgebetstag 2018 in Siegburg:
Auch wir begehen den Weltgebetstag der Frauen am Freitag, 2. März. Wir starten um 18.30 Uhr mit einem Gottesdienst in St. Elisabeth, anschließend treffen wir uns zum Beisammensein nebenan in der Freien Christlichen Gesamtschule (Frankfurter Straße).