• erstellt 29.01.2019
  • aktualisiert 29.01.2019

Das Bewerbungsverfahren 2019 läuft

Der Startschuss erfolgte bereits: Das Bewerbungsverfahren für die vakante Pfarrstelle läuft!

Wenn Sie diese Informationen lesen, sind wir sicher schon ein Stück weiter auf dem Weg der Wiederbesetzung unserer 2. Pfarrstelle (Bezirk NORD). Im Dezember letzten Jahres erreichte uns die Nachricht, dass die Landeskirche unserem Antrag auf Wiederbesetzung der vakanten Pfarrstelle stattgegeben hat. Bis dahin hatte das Presbyterium bereits einen intensiven Weg der Beratungen hinter sich, in dem auch weitreichende Entscheidungen getroffen wurden (s. letzter Gemeindebrief).

Die Entscheidung der Landeskirche für die Wiederbesetzung in bisherigem Umfang (75% Ev. KG Siegburg und 25% Ev.KG Siegburg-Kaldauen) ist angesichts der gesamtkirchlichen Entwicklung und des enger werdenden Finanzrahmens nicht selbstverständlich, aber für uns eine große Chance! Denn damit können wir noch einmal mit einem gestärkten Pfarrteam die konzeptionellen Grundentscheidungen für die Zukunft auf den Weg bringen. Wohl wissend, dass wir mittelfristig – d.h. spätestens nach der nächsten personellen Veränderung im Pfarrteam - nur noch zwei Pfarrer (genauer: 1,75 Stellen) im Dienst der Kirchengemeinde Siegburg haben werden.

Wie wird eine Pfarrstelle wiederbesetzt? Bei der Neubesetzung der Pfarrstelle sind die entsprechenden Regeln des Pfarrstellengesetz (PfstG) der Ev. Kirche im Rheinland einzuhalten.

Nach der Freigabe erfolgt zunächst die Ausschreibung im Kirchlichen Amtsblatt – in unserem Fall war das Mitte Januar. Innerhalb einer dreiwöchigen Bewerbungsfrist können sich nun alle bewerben, die das Recht der Anstellungsfähigkeit in der Ev. Kirche im Rheinland besitzen. Die Auswahl und ein erstes Kennenlernen der Bewerberinnen und Bewerber geschieht nach Sichtung der Bewerbungen durch das Presbyterium in Form von Besuche in der bisherigen Heimatgemeinde der Bewerber/Bewerberinnen sowie gegebenenfalls durch Gastpredigten.

Das Presbyterium entscheidet erst danach mit welchen Kandidaten das  eigentliche Wahlverfahren eröffnet wird. Dazu gehören dann jeweils eine Probepredigt und eine Katechese, d.h. ein Unterrichtsnachmittag mit Konfirmandinnen und Konfirmanden. Beides wird jeweils 14 Tage zuvor in der Gemeinde abgekündigt. Die eigentliche Wahl findet in einem Gottesdienst statt, dessen Termin von der Superintendentin festgelegt wird, nachdem das Presbyterium dem Kreissynodalvorstand und der Kirchenleitung Gelegenheit gegeben hat, es im Blick auf die Wahl zu beraten.
Die Wahl ist mit der Wahlannahmeerklärung der Bewerberin oder des Bewerbers sowie der Bestätigung durch die Landeskirche beendet. Der Dienstantritt wird in gegenseitigem Einvernehmen abgestimmt.
Um den aktuellen Weg des Bewerbungsverfahrens zu verfolgen, achten Sie bitte auf Abkündigungen im Gottesdienst und Informationen auf unserer Homepage!